szmmctag

  • Lehren eines Umzugs - Teil II

    4. Je mehr man einpackt, desto mehr wird es, was man noch einzupacken hat.

    5. Müsli kann man auch mit der Gabel essen.

  • Lehren eines Umzugs

    1. Jahrelange Tetris Übung macht sich beim Umzugskartons packen bezahlt.

    2. Alles, was man schon beim Einpacken zerdeppert, muss nicht mit umgezogen werden.

    3. Chaos in einer Umzugswohnung wirkt wie ein schwarzes Loch: Selbst Gegenstände, die man nur kurz abgestellt hat, sind spurlos verschwunden, sobald man sich umdreht. Und tauchen auch nicht mehr auf. Vielleicht dann in der neuen Wohnung. Also quasi wie ein Wurmloch.

    Ich tobe dann mal weiter zwischen Luftblasenfolie und Umzugskisten. :wave:

  • "Romania is a heart-breaking place for every animal lover"

    Letztes Wochenende waren der Schatz und ich für eine Nacht in Rumänien zu einer Hochzeit (absolut verrückt, aber total geil! :)) ).

    Ich hatte zuvor schon von der aktuellen Situation der Straßenhunden dort gelesen.

    Bukarest (und nach und nach viele andere Städte) hat die Streuner zum Abschuss freigegeben. Naja, Abschuss wäre ja noch nett... Vielmehr zahlen sie privaten Hundefängern Geld für jeden getöteten Hund. Und natürlich wählen diese Leute Methoden, die billiger und natürlich grausamer sind, als das, was sie als Pauschale bekommen.

    Die Hund werden bei lebendigem Leib angezündet, mit einem Rohr durch den Anus durchbohrt, die Schnauze zertrümmert, zu Tode gehetzt und überfahren, etc. Ich habe Bilder gesehen, genug Bilder, um lange, sehr lange zu weinen. (Wer starke Nerven hat, kann sich hier und z.B. hier ein Bild davon machen. Oder einfach googlen.)

    Dies ist ein menschengemachtes Problem und nun müssen die Unschuldigen dafür sterben. Ich könnte kotzen.

    Ich muss an Mahatma Gandhi denken, der sagte: "The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated."

    Ich beziehe das nicht auf eine spezielle Nation, sondern auf die Menschheit an sich. Da ist es nicht weit her mit unserem moralischen Fortschritt.

    In Rumänien haben wir einige Straßenhund gesehen. Arme Kerlchen, auf der Suche nach Essen. Keiner, der sie lieb hat, keiner, der sie streichelt und ständig hungig.

    Was mir wirklich das Herz gebrochen hat, war die Nacht, in der wir von der Hochzeit in unser Hotelzimmer zurückgekommen sind und wir die Hunde gehört haben. So viele. :(

    Als ich wieder zurück war, hab ich mich hingesetzt und im Internet einen Kontakt zu einer Tierschutzorganisation in Rumänien ausfindig gemacht. Diese Organisation, B.A.R.K.S., ist mit der American International School in Bukarest affiliert. In Deutschland arbeiten sie mit "Vier Pfoten" zusammen. Dort kümmern sich Mitglieder ehrenamtlich um die Hunde, füttern sie, lassen Sie kastrieren, impfen, gegen Würmer und Ungeziefer behandeln und kümmern sich um ein neues Zuhause für sie, machen Öffentlichkeitsarbeit. Einige werden auch nach Deutschland und Holland geflogen, da sie dort besser zu vermitteln sind.

    Seit dem schreibe ich mit einer ehrenamtlichen Helferin. Sie schrieb den Titelsatz dieses Eintrags.

    Ich unterstütze sie nun bei einem kleinen schwarzen Welpen, der mit viel Glück, wenn er die nächsten 2 Wochen überlebt, ausreisen und woanders ein neues Leben beginnen kann. Die Quittungen hebt sie auf, damit ich sehen kann, wohin mein Geld geflossen ist.

    Das ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber für diesen Hund bedeutet das sein Leben.

    Wenn ich könnte, würde ich sie alle adoptieren, die kleinen Kerlchen... :'(

  • Wieso vegan (III)

    "Ist Veganismus eine Angelegenheit der eigenen freien Wahlmöglichkeit? Das hängt davon ab, ob Sie denken, dass wir das moralische Recht einer Wahl haben, die Schutzlosen für frivole Zwecke wie einem Gaumenkitzel auszubeuten."

    Prof. Dr. Gary L. Francione

  • Würdig??

    Ich habe heute zum zweiten Mal was im Internet gesehen, nachdem ich mich wieder fragen muss, ob die Würde des Menschen wirklich unantastbar sein sollte.

    Ich will nicht sagen, was es war, weil so etwas kein Forum geboten werden darf.

    Nur so viel: Ein Tier wurde zu Tode gequält, während seine Peiniger darüber lachten.

    Wenn ich so etwas sehe, steigt ein so unbändiger Hass in mir auf, dass ich wirklich unbeschreibliches mit diesen Mensch machen möchte. Da könnte ich mich glatt einmal vergessen, und ich würde es nicht bereuen.

    Seit 4 Stunden muss ich darüber weinen.

    Und frage ich mich wieder: Was ist der Unterschied zu dem, was tagtäglich tausenden von Tieren in Deutschland und der Welt ganz legal passiert?

    Egal, wie ich es drehe und wende: Genaugenommen keiner.

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