szmmctag

  • Lebenszeichen

    Ja, mich gibt es noch. ;)

    Leider sind meine Wochentage so vollgestopft, dass ich keine Sekunde Zeit habe, etwas außerhalb des sehr straffen Zeitplans zu erledigen. Und an den Wochenende muss man die Sozialkontakte nachholen und den Haushalt erledigen, für die/den unter der Woche keine Minute Zeit ist.

    Mittlerweile sind der Schatz und ich gut in unserer gemeinsamen Wohnung angekommen (auch wenn ich die wenigste Zeit daheim bin...) und genießen das Zusammenleben sehr. (Das Zusammenleben mit der Trilliarde Silberfischen jedoch eher weniger... *grusel* Hat da jemand einen tierfreundlich/veganen Tipp, um diese Tierchen loszuwerden?)

    Ich liebe meinen Schatz über alles und bin so glücklich ihn in meinem Leben und nun auch noch in meiner/unserer Wohnung zu haben. Er ist wahnsinnig liebevoll, tolerant und aufmerksam.

    Und noch eine Message an alle Ex-Freunde, die damals behauptet haben "in jeder Beziehung streitet man sich, das gehört einfach dazu": SO EIN BULLSHIT!!!! >:XX

    Der Schatz und ich haben uns noch nie gestritten. Genauso hab ich mir das immer vorgestellt. Es ist einfach harmonisch und ruhig - und dabei weeeit entfernt von langweilig. ;) (Das einzige Mal, andem wir Gefahr laufen, kurzangebunden zu sein, ist, wenn wir beide unterzuckert sind. :)) )

    Meine 35-Stundenwoche ist seit letztem Herbst zu einer 50-Stundenwoche mutiert. Mittlerweile könnte ich schon wochenlang daheim bleiben und Überstunden abfeiern, nur leider habe ich keine Zeit dafür, daheim zu bleiben... Und die Überstunden, die ich dann mache, um die freie Zeit wieder nachzuarbeiten, brauch ich auch nicht wirklich... XX(

    Lucky war 4 Monate außer Gefecht, davon 2 Monate in zwei verschiedenen Kliniken. Ich habe viele, viele Tränen vergossen, bin ein halbes Vermögen losgeworden - aber was ist schon Geld? Lucky lebt noch, ist lahmfrei und hat ein wunderschöne Pferdleben vor sich. Das ist mir alles Geld der Welt wert!

    Außerdem haben wir einen chilligen Urlaub in der Dom.Rep verbracht. B)

    Seit fast einem Jahr lebe ich nun vegan, und kann es mir nicht mehr anders vorstellen. Ich bin glücklich, dass ich nicht mehr Teil eines Systems bin, das Tieren ausbeutet und ermordet, für eine winzigkleinen Moment des Gaumenkitzels. V.a. für Produkte, die gesundheitlich schädlich sind und die so leicht durch cruelty-free Produkte ersetzt werden können - die man letztlich überhaupt nicht braucht.

    Also alles im allem garnedamolsoschlechd. B)

  • Lehren eines Umzugs - Teil II

    4. Je mehr man einpackt, desto mehr wird es, was man noch einzupacken hat.

    5. Müsli kann man auch mit der Gabel essen.

  • Lehren eines Umzugs

    1. Jahrelange Tetris Übung macht sich beim Umzugskartons packen bezahlt.

    2. Alles, was man schon beim Einpacken zerdeppert, muss nicht mit umgezogen werden.

    3. Chaos in einer Umzugswohnung wirkt wie ein schwarzes Loch: Selbst Gegenstände, die man nur kurz abgestellt hat, sind spurlos verschwunden, sobald man sich umdreht. Und tauchen auch nicht mehr auf. Vielleicht dann in der neuen Wohnung. Also quasi wie ein Wurmloch.

    Ich tobe dann mal weiter zwischen Luftblasenfolie und Umzugskisten. :wave:

  • "Romania is a heart-breaking place for every animal lover"

    Letztes Wochenende waren der Schatz und ich für eine Nacht in Rumänien zu einer Hochzeit (absolut verrückt, aber total geil! :)) ).

    Ich hatte zuvor schon von der aktuellen Situation der Straßenhunden dort gelesen.

    Bukarest (und nach und nach viele andere Städte) hat die Streuner zum Abschuss freigegeben. Naja, Abschuss wäre ja noch nett... Vielmehr zahlen sie privaten Hundefängern Geld für jeden getöteten Hund. Und natürlich wählen diese Leute Methoden, die billiger und natürlich grausamer sind, als das, was sie als Pauschale bekommen.

    Die Hund werden bei lebendigem Leib angezündet, mit einem Rohr durch den Anus durchbohrt, die Schnauze zertrümmert, zu Tode gehetzt und überfahren, etc. Ich habe Bilder gesehen, genug Bilder, um lange, sehr lange zu weinen. (Wer starke Nerven hat, kann sich hier und z.B. hier ein Bild davon machen. Oder einfach googlen.)

    Dies ist ein menschengemachtes Problem und nun müssen die Unschuldigen dafür sterben. Ich könnte kotzen.

    Ich muss an Mahatma Gandhi denken, der sagte: "The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated."

    Ich beziehe das nicht auf eine spezielle Nation, sondern auf die Menschheit an sich. Da ist es nicht weit her mit unserem moralischen Fortschritt.

    In Rumänien haben wir einige Straßenhund gesehen. Arme Kerlchen, auf der Suche nach Essen. Keiner, der sie lieb hat, keiner, der sie streichelt und ständig hungig.

    Was mir wirklich das Herz gebrochen hat, war die Nacht, in der wir von der Hochzeit in unser Hotelzimmer zurückgekommen sind und wir die Hunde gehört haben. So viele. :(

    Als ich wieder zurück war, hab ich mich hingesetzt und im Internet einen Kontakt zu einer Tierschutzorganisation in Rumänien ausfindig gemacht. Diese Organisation, B.A.R.K.S., ist mit der American International School in Bukarest affiliert. In Deutschland arbeiten sie mit "Vier Pfoten" zusammen. Dort kümmern sich Mitglieder ehrenamtlich um die Hunde, füttern sie, lassen Sie kastrieren, impfen, gegen Würmer und Ungeziefer behandeln und kümmern sich um ein neues Zuhause für sie, machen Öffentlichkeitsarbeit. Einige werden auch nach Deutschland und Holland geflogen, da sie dort besser zu vermitteln sind.

    Seit dem schreibe ich mit einer ehrenamtlichen Helferin. Sie schrieb den Titelsatz dieses Eintrags.

    Ich unterstütze sie nun bei einem kleinen schwarzen Welpen, der mit viel Glück, wenn er die nächsten 2 Wochen überlebt, ausreisen und woanders ein neues Leben beginnen kann. Die Quittungen hebt sie auf, damit ich sehen kann, wohin mein Geld geflossen ist.

    Das ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber für diesen Hund bedeutet das sein Leben.

    Wenn ich könnte, würde ich sie alle adoptieren, die kleinen Kerlchen... :'(

  • Wieso vegan (III)

    "Ist Veganismus eine Angelegenheit der eigenen freien Wahlmöglichkeit? Das hängt davon ab, ob Sie denken, dass wir das moralische Recht einer Wahl haben, die Schutzlosen für frivole Zwecke wie einem Gaumenkitzel auszubeuten."

    Prof. Dr. Gary L. Francione

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